Lasertherapie

Neben der Krampfaderchirurgie haben sich seit einigen Jahren weniger invasive Verfahren etabliert, mit dem Ziel, die erkrankten Venen durch Hitzeeinwirkung zu verschliessen.

ELVeS
Seit 2004 führen wir die minimal invasive Lasertherapie von Krampfadern durch (ELVeS = Endo Laser Vein System). Dabei wird die erkrankte Vene in örtlicher oder allgemeiner Narkose mit einer feinen Nadel punktiert, mit einer Laserfaser sondiert und unter Ultraschallkontrolle verschlossen.

Seit 2008 verwenden wir ein weiter verbessertes Lasersystem: ELVes Radial. Dabei wird die Energie gezielter auf die Venenwand übertragen, so dass die früheren gelegentlichen Beschwerden entlang der behandelten Vene nicht mehr auftreten.

Vorteile
Der Vorteil der Methode besteht v.a. im größeren Komfort für den Patienten:
weniger Schmerzen nach dem Eingriff, weniger Blutergüsse, noch besseres kosmetisches Endergebnis, keine Narbenbildung, keine Fadenentfernung und schnellere Rückkehr zu den täglichen Aktivitäten.

Nachbehandlung
In der Regel besteht nach wenigen Tagen Arbeitsfähigkeit, Fäden müssen nicht entfernt werden. Ein vor dem Eingriff angepasster medizinischer Kompressionsstrumpf sollte 2 Wochen lang getragen werden.

Welche Fälle sind geeignet?
Grundlage für die Entscheidung zwischen Operation und Laserbehandlung von Krampfadern ist immer eine gründliche Ultraschalluntersuchung der Gefäße, da nicht alle Fälle für den Laser geeignet sind.

Kostenübernahme
Die meisten privaten Krankenversicherer haben das Verfahren in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Leider gibt es für gesetzlich Versicherte noch keine Kostenerstattung. Über die anstehenden Kosten für Selbstzahler informieren wir sie gern.